Definition ist das A&O

Bist du anders?

 

Was mir an meiner Wohnung besonders gefällt, lässt sich relativ einfach beschreiben. Sie ist leer. Wenn meine Mutter mich gelegentlich fragt was ich mache und ich antworte mit „ich räume aus“ ist sie immer wieder brüskiert „du hast ja nichts mehr zum ausräumen!“.
Und darauf bin ich mächtig stolz.

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Alles auf Anfang: Der Martin und der letzte Teil 4

Wir haben im Februar viel darüber geschrieben, was grundsätzlich finanzielle Freiheit bedeutet. Im März möchten wir Dich nun operativer in das Thema bringen und ganz konkret einsteigen. Und um hier die breite Masse abzuholen, starten wir wohl mit dem gängigsten Beispiel für passives Einkommen: Einem Blog.

Falls du Martin und seinen Blog noch nicht kennst, kannst du hier mehr darüber erfahren.  So kommst du zum Teil 2 und so zum Teil 3.

 
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Alles nur ein Traum: Der Martin und sein Blog Teil 3

Wir haben im Februar viel darüber geschrieben, was grundsätzlich finanzielle Freiheit bedeutet. Im März möchten wir Dich nun operativer in das Thema bringen und ganz konkret einsteigen. Und um hier die breite Masse abzuholen, starten wir wohl mit dem gängigsten Beispiel für passives Einkommen: Einem Blog.

Falls du Martin und seinen Blog noch nicht kennst, kannst du hier mehr darüber erfahren.  So kommst du zum Teil 2.

 
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Passives Einkommen: Der Martin und sein Blog

Wir haben im Februar viel darüber geschrieben, was grundsätzlich finanzielle Freiheit bedeutet. Im März möchten wir Dich nun operativer in das Thema bringen und ganz konkret einsteigen. Und um hier die breite Masse abzuholen, starten wir wohl mit dem gängigsten Beispiel für passives Einkommen: Einem Blog.

Falls du Martin und seinen Blog noch nicht kennst, kannst du hier mehr darüber erfahren.

 
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finanzen

Übersichtsverzeichnis

 

 

Anmerkung:  Während des Lesens wirst du dich sicher des öfteren fragen was das mit Finanzieller Freiheit zu tun hat. Aber vertrau uns ein bisschen. Lese den Artikel zu Ende und es wird dir vermutlich mehr helfen als irgendein „Wie du in 5 Jahren deine Finanzielle Freiheit erreichst!!!!“ – Artikel helfen.

 

infografic

 

Das Ding mit der Genauigkeit (und finanzielle Freiheit)

Ja, das mit der Genauigkeit ist so ein gesellschaftliches Thema. In Zeiten von medialer Dauerverfügbarkeit und ständigen informationellen Konsum ist es ein Statussymbol geworden, ständig erreichbar zu sein, alles zu haben und auch alles zu können. Man ist Youtuber, Blogger, Schüler, Finanzberater und Fitnessjunkie. Und auf Instagram, Facebook und Snapchat ist man ja sowieso. Und nein, das wird kein Moral-apostolischer Artikel über  unsere neue Generation. Die ist ja sowieso verloren – das ist ja bekannt. Es geht hier vor allem um die damit verbundene Gefahr der finanziellen Freiheit.

 

Die Gefahr in der Verallgemeinerung aller Dinge ist allerdings, dass wir gegenteilig in keinem Thema mehr ein Experte sind. Wir reisen viele Themen an und versuchen dort drin möglichst viel zu wissen – aber eben nur auf einem einfachen Niveau.

 

Hier ein kleiner Selbsttest für dich:

Kannst du die Frage beantworten:

Was machst du beruflich?

 

Na gut. Verkäufer, Berater, Schüler oder Student oder sonst etwas wirst du jetzt antworten. Wenn dir dein Job Spaß macht wie mir, dann wirst du vielleicht auch schon eine 2 minütige Monolog Antwort auf die Frage nach dem Beruf parat haben.  Den Test hast du jedenfalls bestanden. Glückwunsch! Das war dir zu einfach?

 

Hier ist noch kleiner Selbsttest für dich:

Kannst du die Frage beantworten:

Für was interessierst du dich?

 

Und jetzt versuchen wir mal den Psychologen zu spielen. Es wird 2 Typen von Reaktionen auf diese Frage geben:

 

  1. Ho, oh mist. Ich kenn keine Antwort. Mensch, da hast du mich aber erwischt! Jetzt weiß ich was du meinst.
  2. Tja, da denkste: Also ich interessiere mich fürs Bloggen, Finanzen und Sport (bitte beliebig austauschen)

 

Für diejenige die zu Typ 1 gehören haben das Problem damit hoffentlich verstanden und können direkt weiter zum nächsten Kapitel. Vermutlich wirst du aber eher zum Typ 2 gehören. Der denkt,  er ist jetzt schlauer als der Test und auf die Frage der persönlichen Interessen findet er ja immer auch eine Antwort. In der Regel sind es meist 2-3 Hobbys die man halt so nebenbei ausführt. Aber. Sorry. Sowohl Typ 1 und Typ 2 haben den Test nicht bestanden (Glückwunsch an alle anderen).

 

Warum nicht?

Die Verallgemeinerung bringt zwangsläufig auch immer eine Verweichlichung mit sich. Es geht gar nicht um deine Interessen die du hast. Interessen sind wichtig.

Aber vergleiche deine Interessen mit deinem Beruf. Fällt dir was auf? Es hat ziemlich wenig miteinander zu tun.

(Natürlich gibt es Ausnahmen. Journalisten haben als Interesse auch Lektüren. SEO Experten interessieren sich in gewissen Maße auch für SEO. Allgemein lässt sich der Test auf Nicht-Freiberufliche Berufe beschränken.)

 

Und diese Diskrepanz zwischen Interessen und Beruf ist der Inbegriff der Verweichlichung. Der exemplarische Simon, 42, arbeitet als lieb beratender Bankangestellter bei der örtlichen Bank in Kuhdorf, ist Zuhause der fürsorgliche Familienvater in einer neumodernen Patchworkfamilie, bei Freunden und Familien spricht er gerben über abenteuerliche Reisen die er früher mal gemacht hat – oder machen wollte und bei seinem Fußballsport-Verein „Krawatten Kickers e.V.“ ist er immer der lauteste Gröhler auf der Auswechselbank. Er träumt von der finanzielle Freiheit aber eigentlich steht er ja auf Tim Benzko (schreibt man den so?)

 

 

Irgendwie ist ja jeder doch irgendwo vielleicht alles – und vielleicht ist das irgendwo auch irgendwie gut so.

 

Warum also nicht?

Also warum nicht? Wenn man doch irgendwie glücklich ist so wie es ist und achja – man kann ja eh nicht alles ändern. Und finanzielle Freiheit ist ja irgendwie auch für die Porsche Fahrer. Und die Ausländer, aber das darf man ja nicht zu laut sagen. Und der Brexit ist ja sowieso ganz schlimm.

 

Genau deswegen! Weil wir nicht so sind! Weil wir definitiv mehr sind und mehr sein wollen. All diese Umstände und all das daran gebundene Verhalten ist durch äußerliche Faktoren und Einflüsse bestimmt.

  • Muss ich in der Bank jemand anders sein als ich bei meinen Kindern oder bei meiner Familie bin?
  • Muss ich mit meinem Leben zufrieden sein weil man es von mir erwartet?
  • Muss ich Facebook haben weil alle ja Facebook haben?
  • Muss ich auf finanzielle Freiheit verzichten weil ich normal bin?

Wir sagen ganz klar nein.

 

Man muss endlich aufhören alles sein zu wollen, es jedem Recht zu machen und sowieso alles für Gut zu befinden. Wir arbeiten 8 Stunden am Tag, schlafen auch 8, das heißt 70% unserer Zeit ist fremdbestimmt. 10-15% verbringen wir mit Aktivitäten wie Essen oder Fußwege etc. Also glaubst du es ist toll ein Hobby zu haben? Das ist als würde ich sagen „schau mich an, ich bin mit 5% von meinem Tag zufrieden„! Man hat nur dieses eine Leben und daran sollte man auch gut bedacht sein es so sinnvoll wie möglich einzusetzen. Und das sinnvollste was man mit seinem Leben anfangen kann – es gibt einen Grund warum nicht jeder finanzielle Freiheit genießt. Verstehste?

 

 


 

Der erste Schritt ist eine Definition

Sicherlich fragst du dich jetzt schon die ganze Zeit – was hat das mit finanzieller Freiheit zu tun? Aus unserer Sicht eine ganze Menge. Wenn nicht sogar alles. Denn finanzielle Freiheit ist nicht einfach ein monatlicher Sparplan auf dem Tagesgeld Konto und die Freude über 3,94 % jährliche Rendite.

Finanzielle Freiheit ist eine Lebenseinstellung. Und Lebenseinstellungen funktionieren nur wenn sie gelebt werden. Und um sie zu leben muss man sich ihrer bewusst sein. Und die erste Stufe des Bewusstseins ist die Definition.

 

Hör bloß auf Geld zu sparen!

Woher willst du überhaupt wissen, dass du finanzielle Freiheit erreichen magst? Weil du ein paar Blogs im Internet gesehen hast und das Thema ja irgendwie interessant findest? Und Geld fandest du ja auch schon immer irgendwie interessant? Finanzielle Freiheit ist definitiv nicht für jeden was. Aber das ist auch gut so. Aber was ganz wichtig ist, dass man sich dessen bewusst ist.

 

Je mehr man sich hinter Relativierungen (du siehst warum ich „irgendwie“ so inflationär benutzt habe) oder Ironischen Kommentaren versteckt umso weniger belastbar ist das persönliche Ziel, in diesem Fall die finanzielle Freiheit.

 

Ist denn alles Schwarz und Weiß?

Ja wir geben zu. Das war jetzt schon eine Art von Wutrede. Aber dafür entschuldigen wir uns nicht. Wenn du dich für finanzielle Freiheit interessierst sollte dich der Artikel nicht verschrecken. Es ist gut, dass du das tust und das sollst du auch. Es ist essentiell für dein zukünftiges Leben und das deiner Familie bzw. Kinder. Aber wir verlangen mehr von Dir. Geh‘ mal ein Schritt zurück und betrachte deine derzeitige Lebenssituation.

Wie klar definiert ist alles?

 

 

Qualität vor Quantität

Probieren wir es doch einfach direkt aus. Nimm dazu ein Blatt DIN A4 Papier und einen Stift und schreibe folgendes auf:

 

  • Wie sieht dein aktuelles Leben aus?
  • Was sind aktuell Themen die dich beschäftigen?

 

Die Herausforderung ist allerdings, für jeden einzelnen Punkt nicht mehr als 1-2 Wörter zu verwenden.

Schreibe einfach auf was dir in den Sinn kommt oder was aus deiner Sicht erwähnenswert ist.

 

 


 

 

Ich habe den Test auch gemacht. Mein Zettel sieht wie folgt aus:

 

  • Meine Arbeit
  • Soziale Schnittstellen*
  • Mein Sport
  • Meine Finanzielle Freiheit

 

*Anmerkung: Gemeint sind damit private, gewollte oder ungewollte, Personen mit denen man in Kontakt steht, z.b. Freunde oder Partner

 

Wenn du so eine Liste angefertigt hast wirst du vermutlich erstmal feststellen, wie schwer es ist, sein aktuelles Leben zu skizzieren. Die zweite Schwierigkeit ist die Genauigkeit (1-2 Wörter).

Und vermutlich wirst du auch viel viel mehr Punkte auf deiner Liste stehen haben. Vielleicht 5, 10 oder auch mehr (ich hoffe aber auch finanzielle Freiheit?).

Ist jetzt klar worauf wir hinaus wollen? Bevor du deinen nächsten Punkt auf deine Liste schreibst ist es wichtig, erst einmal klar zu definieren, was auf der Liste stehen soll.

 

Wenn du nicht wirklich sparen willst wirst du das nämlich auch nicht durchhalten. Und für Sparen braucht man Disziplin.

 

Sparplan

 

 

Ziele richtig definieren

 

Das allerwichtigste, wenn du deine persönlichen Ziele definieren möchtest ist jegliche Relativierung daraus zu streichen. Kein aber, kein vielleicht, kein irgendwie und irgendwo.

Oder anders ausgedrückt: Wenn ich dir jetzt eine Waffe an den Kopf halte  und du 30 Sekunden zeit hättest, mir zu sagen was du willst, was ist dir wirklich wichtig?

Und das solltest du aufschreiben und auch nur das.

 

Vergleiche nun deine Punkte mit deiner Liste und vergleiche, wo es Unterschiede gibt. Gehe nun die einzelnen Punkte kritisch durch und frage dich, warum sie trotzdem auf der Liste stehen. Wenn etwas nicht deinen Zielen beiträgt dann streiche sie. Nicht von der Liste sondern von deinem Leben.

 

 

Realistisch oder Unrealistisch?

Versuche deine Ziele, also auch die Finanzielle Freiheit, so konkret wie möglich zu definieren. Verwende konkrete Bezeichnungen, konkrete Zahlen. Eines meiner Ziele ist zum Beispiel 8 x 100 kg Bankdrücken zu schaffen. Punkt. Kein Wenn. Kein Aber. Ein anderes Ziel im Rahmen meiner finanziellen Freiheit ist eine mindestens 100 qm große und helle Eigentumswohnung (Bsp: 150.000€).

 

Wichtig: Lasse dich bei deinen Zielen nicht von deinem Status Qou beeinflussen. Setzte deine Ziele ganz unabhängig vom Weg oder dem Aufwand der dahinter steht. (Das ist der zweite Schritt 🙂 ) Aber definiere deine Ziele so, als hättest du Mittel, Zeit und Geld als unendliche Quelle zur Verfügung.

 

Die Definition der Definition

Wenn du deine (finanziellen) Ziele definiert hast dann darf ich dir wirklich gratulieren. Denn jetzt ist der Weg dorthin ein einfacher. Vergleiche deine definierten Ziele einfach mit dem Status Qou und nehme die Differenz als Action Plan. Ziehe nun die Differenz einfach auf die Zeit, die du dafür investierten magst, um sie zu erreichen:

 


Definiertes Ziel Status Qou Differenz und Zeit:
8x 100kg Bankdrücken 8x 80kg Bankdrücken 20kg -> will ich 2017 erreichen.

20kg / 10 Monate = 2kg / Monat

Ich muss 1x pro Woche Bankdrücken trainieren

150.000€ EGW 50.000 € Kredit 100.000€ -> will ich in 5 Jahren erreichen

74.725€ (bei 6% rendite) / 5 Jahre = 14.950€ / Jahr

14.950€ / Jahr  / Partnerin = 7472 € / Jahr

Ich muss 600 Euro im Monat sparen.

 

Von dieser Heransgehensweise fällt es viel leichter die Motivation zu finden regelmäßig, beispielsweise, zu sparen oder trainieren zu gehen. Auch finanzielle Freiheit ist kein Hexenwerk. Aber man muss das Warum kennen! Und dafür ist es essentiell wichtig seine persönlichen Ziele zu definieren. Das ist das A & O jeder finanziellen Freiheit.

 

 

google

Der Unterschied zwischen Zielen und Vorsätzen nach Google Trend analyse

 

 

Zusammenfassung

Es ist wichtig zu verstehen, warum man sich klar definierte Ziele stecken und von der Verallgemeinerten Verweichlichung weg muss. Ein wesentlicher Faktor der finanziellen Freiheit ist zu sparen. Und die meisten empfinden Sparen als Qual – als etwas, dass man nicht langfristig durchsetzten kann.

Weil man gefühlt durch das Sparen immer verzichtet. Wenn du aber das Gefühl hast, dann liegt das daran, dass dein aktuelles Konsumgefühl stärker ist als dein Grund zu sparen. Und das ist nur der Fall, wenn du nicht wirklich weißt warum du sparen sollst:

 

Wenn ich sparen möchte kann ich vielleicht 100.. naja vielleicht auch 200 Euro zurücklegen. Das schaff ich schon irgendwie.

 

Wenn ich 600 Euro monatlich  zurücklege habe ich bereits in 5 Jahren meine Wohnung. Dazu muss ich nur auf xy verzichten. Das schaff ich.

 

Wir hoffen der Artikel hilft euch etwas, eure Gefühlslage zum Thema Sparen etwas zu verstehen und euch Insgesamt etwas zum Nachdenken zum Thema finanzielle Freiheit gebracht zu haben.

Gerne kannst du deine Meinung hierzu in die Kommentare schreiben.

 

 


 

 

 

Viele Grüße

Prince