Alles nur ein Traum: Der Martin im März Teil 3

martin im märz

Alles nur ein Traum: Der Martin und sein Blog Teil 3

Wir haben im Februar viel darüber geschrieben, was grundsätzlich finanzielle Freiheit bedeutet. Im März möchten wir Dich nun operativer in das Thema bringen und ganz konkret einsteigen. Und um hier die breite Masse abzuholen, starten wir wohl mit dem gängigsten Beispiel für passives Einkommen: Einem Blog.

Falls du Martin und seinen Blog noch nicht kennst, kannst du hier mehr darüber erfahren.  So kommst du zum Teil 2.

 

 

Zusammenfassung

Für alle die auf der Seite neu sind, hier noch einmal die Zusammenfassung von Martin seiner Leistung.

 

  • Martin hat seinen Blog, seine Zielgruppe und sein Produkt genau definiert.
  • Er hat sich über die Conversionsrate den genauen Preis für sein Produkt und die Werbung ausgerechnet
  • Er hat mit eingehenden Wachstum Cross selling betrieben
  • Er hat alles an manuellen Aufwand gebündelt und outgesourced

 

Martin ist glücklich. Sein manueller Aufwand auf seinem Blog beträgt mittlerweile 0. Selbst die Blogartikel selbst lässt er mittlerweile schreiben. Er generiert 100.000 Besucher im Monat und 10.000 € netto. Mittlerweile lebt Martin auch auf den Malediven und genießt 16 Stunden am Tag einen Cocktail am Strand.

 

 

 

 

 

Der Worst-Case tritt ein!! Martin wacht auf

Oh, Mist verdammt. Wie konnte das nur passieren! Es war doch so schön alles durchdacht. So schön war alles geplant wie es sein kann. Was man alles machen kann. Und Martin hat auch wirklich angefangen seinen Blog zu definieren.

 

Aber irgendwie war eine ganz genaue Definition ihm jetzt auch zu gefährlich. Warum sollte ich meine Zielgruppe auf 23-26 beschränken? Vielleicht ist sie ja auch eher 22 – 28. Oder sogar 29 bis 32? Und warum nur Werbung in Baden Württemberg schalten? Bayern und Berlin sind doch auch genauso gut. Im Internet ist doch eh alles gleich. Naja und 69,99 € für ein Produkt ist ja irgendwie auch teuer.

 

Zu der Skalierung und dem Outsourcing ist Martin gar nicht mehr gekommen. Überhaupt will er ja auch gar nicht so groß werden. Das ist ja irgendwie auch unpersönlich.

 

Die Gründe für Misserfolg

Es gibt genau 2 Gründe, warum Martin nicht erfolgreich ist und du es vielleicht auch nicht. Diese 2 Gründe beziehen sich nicht nur auf passives Einkommen. Sondern sind eine grundsätzliche Lebenseinstellung deinerseits. Wir hatten eingangs schon einmal über das Thema geschrieben. Wenn du 2 Punkte nicht beheben kannst wird dein Blog auch nie mehr als dich und deinen Kumpel als Besucher haben.

 

Loslassen und Loslaufen

Du kannst noch so viel über Trainingstheorie und Ernährungstheorie lesen, studieren und philosophieren. Wenn du nicht losläufst wirst du nicht schneller. Wenn du nicht trainierst wirst du nicht stärker. Und genauso ist es bei deinem Blog. Wenn du nicht anfängst zu investieren wirst du auch nicht mehr Besucher bekommen. Es reicht nicht, wenn du Wochen und Monate in ein gutes Design investierst, sogar eine Programmiersprache lernst, aber nie einen einzigen Blogartikel verfasst. Es bringt dir nichts alles über SEO zu lesen wenn du keine Backlinks aufbaust.

 

Loslaufen…

Versteh mich nicht falsch. Wissen ist wichtig. Und Wissen ist dein Handwerkszeug. Aber du musst auch irgendwann mal damit anfangen es umzusetzen. Es ist schön dass bei einer geschätzten Conversion von 2% ca. 100 Besucher über Adwords auf die Seite gebracht werden müssen. Wenn du keine 30 Euro in Adwords investierst kommen diese 100 Besucher aber nie!

Verrenne dich nicht in Planungen und unwichtigen Aufgaben. Definiere dich einmal und dann lauf los!

 

Starte beispielhaft damit 200 Euro in 30 Tagen in Adwords zu investieren. Danach beendest du die Kampagne, schaust dir deine Ergebnisse an. Optimiere die Conversion, erhöhe oder senke den Preis.

Es passt alles? Ok, dann investiere nun monatlich 50 Euro in Adwords. Oder 100. Oder 1.000. Sei nicht naiv und dumm, aber hab ein wenig Vertrauen in Dich und dein Produkt.

Es passt nicht alles? Dann finde die Ursache, behebe sie und beginne von Vorne.

 

Starte mit einem kleinen Testballoon und wenn er nicht brennend in die nächste Klippe fliegt bist du auf einem guten Weg. Lieber setzte ich einmal 200 Euro in den Sand anstatt die Zeit von dem Rest meines Lebens einem theoretischen Traum hinterherzujagen. Auch das ist für mich finanzielle Freiheit.

 

Loslassen…

Lerne deine Zeit wieder als dein wichtigstes Gut zu schätzen dass du hast. Ich weiß, du kannst alles am besten und nur du weißt wie man es machen muss. Aber vielleicht sind ja 90% auch in Ordnung. Ich bin zum Beispiel gut im Vertrieb. Das kann ich. Aber würde ich deshalb auf die Idee kommen die Videos für MusikSofa selbst zu produzieren? Würde ich auf die Idee kommen weil ich mich für Finanzen interessiere meine Steuererklärung selber zu machen?  Niemals. 

Wenn heute dein letzter Tag wäre zum Leben. Ist es wirklich dass, was du dann gemacht haben willst? Nein? Dann höre damit verdammt nochmal auf und lass es jemand anders machen!

 

Merke Dir

Du kannst jedes Projekt und jedes Thema totdenken. Wichtig ist, einfach mal mit Dingen anzufangen. Vieles erklärt und regelt sich mit der Zeit auch einfach von selbst.

Wenn du in etwas wirklich gut bist und daran Freude hast, solltest du dich auch darauf konzentrieren. Alles andere kannst du wie hier beschrieben auch outsourcen. Delegieren zu lernen ist eine Fähigkeit die dir in allen Lebenslagen weiterhelfen kann!

 

 

H2Prince

H2Prince

Autor und Gründer bei Investierte-Freiheit.de
Mein Name ist H2Prince und ich bin Gründer und Autor auf investierte Freiheit. Ich interessiere mich seit 2013 für Finanzen und habe ambitionierte Ziele was meine finanzielle Freiheit angeht. Dabei sollte der Spaß, die Ernsthaftigkeit und das eigentliche Leben aber nicht zu kurz kommen. Ich bin sarkastisch, ironisch, aber immer auch ganz nett.

Hauptberuflich arbeite ich als Account Manager in der D-A-CH Region, treibe Sport und bin alleinerziehender Vater.
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