Alles nun auf Anfang: Der Martin im März Teil 4

martin im märz

Alles auf Anfang: Der Martin und der letzte Teil 4

Wir haben im Februar viel darüber geschrieben, was grundsätzlich finanzielle Freiheit bedeutet. Im März möchten wir Dich nun operativer in das Thema bringen und ganz konkret einsteigen. Und um hier die breite Masse abzuholen, starten wir wohl mit dem gängigsten Beispiel für passives Einkommen: Einem Blog.

Falls du Martin und seinen Blog noch nicht kennst, kannst du hier mehr darüber erfahren.  So kommst du zum Teil 2 und so zum Teil 3.

 

 

Zusammenfassung

Für alle die auf der Seite neu sind, hier noch einmal die Zusammenfassung von Martin seiner Leistung.

 

  • Martin hat seinen Blog, seine Zielgruppe und sein Produkt genau definiert.
  • Er hat sich über die Conversionsrate den genauen Preis für sein Produkt und die Werbung ausgerechnet
  • Er hat mit eingehenden Wachstum Cross selling betrieben
  • Er hat alles an manuellen Aufwand gebündelt und outgesourced

 

Martin ist glücklich. Er ist aus seinem Traum aufgewacht und hat gemerkt, dass selbst bei dem richtigen Wissen ein Blog nicht über nach 100.000 € abwirft. Aber über die Monate wächst und gedeiht sein Blog allmählich und wirft die ersten 1-2 Euro ab. Gut gemacht, Martin!

 

Ich bin nun wirklich froh wie alles läuft und sehe, dass die Techniken und der Webseiten-aufbau langsam zu Erfolg führt. Aber natürlich hätte ich rückblickend auch einiges anders getan!

 

Was Martin anders tun würde

Um die Serie abzuschließen wollen wir Dir noch einige Tipps & Tricks auf den Weg mitgeben, die Martin rückblickend anders gestalten würde. Natürlich kannst du selbst die Erfahrung sammeln um zu verstehen warum Martin sein Blog bzw. sein passives Einkommen anders gestaltet hätte, aber wir sparen dir auch gerne die Arbeit.

 

1. ) Erst putzen dann renovieren

Wenn du ein Haus bauen möchtest willst. Womit fängst du an? Mit dem Staubsaugen? Nein. Du baust erstmal ein solides Fundament auf dem dein Haus auch über Jahre stehen wird.

Ja, klar, denkst du jetzt. Webdesign, SEO, Google Tool integration. Nein. Das Fundament deines passiven Einkommen ist immer dein Content. Dein Unique Selling Point Content. Dein God damn good Content! Wenn du dein Blog wirklich nach vorne bringen möchtest dann starte nicht mit irgendwelchen Kleinigkeiten (dazu im nächsten Punkt mehr). Starte und schreibe.

 

Martin empfiehlt einfach mal draus los zuschreiben und die Artikel für 1-2 Monate wöchentlich zu planen. Ein Artikel sollte 800 – 1.500 Wörter haben und optisch gut lesbar sein. Das heißt Überschriften, Abschnitte, Grafiken etc.

 

Netter Nebeneffekt Dir fällt es unglaublich schwer so viel zu schreiben? Herzlichen Glückwunsch. Du hast wertvolle Lebensstunden gespart und gemerkt, dass ein Blog gar nichts für dich ist. Dir macht es unglaublich viel Spaß zu schreiben? Herzlichen Glückwunsch. Dann kannst du jetzt anfangen.

 

Wenn du ein neues passives Einkommen starten möchtest, starte immer zuerst mit dem Content. Kümmere dich erst im zweiten Schritt um Design, Aufbau und Optimierung.

 

2. ) Arbeit um der Arbeit willen: Paretoprinzip

Martin steht genauso wenig wie wir auf so Fachgeschwafel. Deswegen kannst du den Hintergrund hier nachlesen. Es lässt sich aber auch ganz einfach zusammenfassen:

80% vom Ergebnis werden von 20% vom Aufwand erzeugt.

Merke dir diese Regel. Und vergiss sie nie wieder. Sie wird dir dein Leben lang viel Zeit sparen. Mit 20% des Aufwandes kannst du bereits 80% Ergebnis erzielen. Egal bei was. Das bedeutet umgekehrt auch dass du für 20% weitere Ergebnise bereits 80% Aufwand aufbringen musst. Also konzentriere dich immer auf das 80/20 Prinzip!

80/20 Design

Das lässt sich auch beim Blog anwenden: Du kannst hunderte Stunden damit verbringen, deine eigene Webseite zu entwerfen und zu programmieren, die 100% deinen Ansprüchen genügt. Du kannst aber auch ein fertiges Design kaufen oder kostenlos nutzen. Das trifft dann deine Erwartung nur zu 80% – aber eben bei 20% der Zeit.

80/20 Backlinks

Du kannst die Zeit damit verbringen 1.000 Backlinks zu setzten, die dir monatlich 1.000 Besucher bringen. Oder du konzentrierst dich auf die 200 qualitativen Backlinks, die dir 800 Besucher monatlich bringen – bei 20% der Zeit

80/20 Werbung

Du hast ein Werbekapital monatlich zur Verfügung für Google adsense, Adwords, Facebook, Radio, Vertriebspartner? Schau dir an welches deine 1-2 umsatzstärksten Partner sind und kündige alle anderen. Du sparst nicht nur viel Zeit und Geld – du kannst deine Umsätze auch noch drastisch erhöhen.

 

Die 80/20 Formel hilft dir in allen Lebensphasen (außer du bist Artz). Hier Martin seine praktisch angewandten Tipps:

 

  • Konzentriere dich auf 1 -2 Werbemaßnahmen, die den meisten Umsatz bringen. Beende alles andere (wenig und gute, statt viele und schlechte)
  • Verwende deine meiste Zeit darauf qualitative Blogartikel zu schreiben (wenig und gute, statt viele und schlechte)
  • Konzentriere dich auf deine umsatzstärksten Kunden, und schmeiße die arbeitsintensiven oder nervigen raus
  • Verliere dich nie im Detail, egal ob bei SEO, Backlinks oder Webseitenaufbau

 

Arbeit um der Arbeit willen

Wir haben es schon öfters erwähnt. Dein Ziel ist es passives Einkommen zu generieren. Das bedeutet passiv. Also nicht aktiv. Konzentriere dich auf das Wesentliche und lass alles andere sein (80/20?). Klar, es mag schön sein, jeden Tag die Backlinks seiner Konkurrenz zu checken, jeden Tag die Besucherzahlen aufzurufen, jeden Tag eine Verbesserung vorzunehmen. Aber bringt dich das wirklich weiter?

 

Erfüllt es nicht den selben Effekt – wenn du gar nichts tust? Lerne loszulassen und akzeptiere, dass sich die Welt nicht um dich dreht – und das Internet auch nicht um deinen Blog. Setzte dir ein klares Kontingent, dass du in der Woche oder im Monat investieren magst. Martin nutzt jeden 2. Samstag im Monat, da er dort für gewöhnlich Zeit hat in Ruhe zu schreiben. Dabei checkt er mal eben kurz die Konkurrenz, seine Google Accounts und seine Werbemaßnahmen – ein Aufwand von 5 Minuten.

 

Gewöhne es dir an, deinem passiven Einkommen nicht zu viel Zeit zu widmen. Sonst läufst du Gefahr, dass es nicht mehr passiv ist und du die Freude daran verlierst. Bei Blogs reicht das alle 1-2 Wochen. Bei Aktien sogar alle 6 – 12 Monate.

 

People buy from People

Als Vertriebler weiß Martin natürlich wie verkaufen funktioniert – egal ob aktiv oder passiv. Aber die wichtigste Regel die Martin gelernt hat ist, dass das auch für Content gilt. Verstek dich also nicht hinter deinem Blog, deinen Artikel oder Pseudo-Account um Backlinks zu setzten. Gib allem was du tust deine persönliche Marke und fange an, dich beispielsweise mit anderen Bloggern regelmäßig auszutauschen. Schreibe Gastbeiträge für andere Blogs oder setzte Backlinks für andere – ohne Gegenleistung. Gerade am Anfang wirst du öfters mal im Vorleistung treten müssen, aber es lohnt sich. Das Leben ist schließlich immer ein Geben und ein Nehmen. Manchmal muss man halt nur erst geben – bevor man nehmen kann.

 

  • Baue dir einen Namen bei Kunden und Bloggern auf
  • Baue dir ein Netzwerk aus anderen Bloggern oder Partnern auf
  • Baue dir eine Costumer Relationship auf
  • Bleibe immer authentisch

 

blogger

 

 

Wir hoffen du konntest im März einiges von Martin lernen. Wie man richtig anfängt, wie man am Ball bleibt und wie man Fehler vermeiden kann. In dem letzten Artikel wollten wir dir nochmal nützliche Ratschläge mit auf den Weg geben, damit auch du einen erfolgreichen Blog gründen und führen kannst.

 

Denke einfach immer daran etwas zu finden an dem du Spaß hast. Nur so kannst du authentisch bleiben. Und auch nur so kannst du dir langfristig etwas aufbauen. Erfolg wird nicht über Nacht erreicht. Es ist meist das Ergebnisse langer, harter Arbeit. Oder in unserem Fall, das 80/20 Prinzip angewandt über eine lange Zeit, also Kontinuierlich. Wenn du denkst wir haben etwas vergessen oder Martin weiß auch nicht alles besser dann kannst du uns gerne schreiben. Entweder in die Kommentare oder direkt als Feedback.

 

Viele Grüße

Martin..ehh.

H2Prince

H2Prince

H2Prince

Autor und Gründer bei Investierte-Freiheit.de
Mein Name ist H2Prince und ich bin Gründer und Autor auf investierte Freiheit. Ich interessiere mich seit 2013 für Finanzen und habe ambitionierte Ziele was meine finanzielle Freiheit angeht. Dabei sollte der Spaß, die Ernsthaftigkeit und das eigentliche Leben aber nicht zu kurz kommen. Ich bin sarkastisch, ironisch, aber immer auch ganz nett.

Hauptberuflich arbeite ich als Account Manager in der D-A-CH Region, treibe Sport und bin alleinerziehender Vater.
H2Prince

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