Men’s Castle: Mache dich zu einer Festung!

Der Unterschied zwischen Arm und Reich: die Erreichbarkeit

Urlaubs-bedingt wird es im April etwas ruhiger auf Investierte-Freiheit, allerdings wollten wir noch ein Thema an euch ausgeben, dass uns aus persönlichen Gründen aktuell wichtig ist. Wir wollen euch das Geheimnis verraten, dass reiche Menschen vermeintlich haben: Diese unbekannte Aura, die sie unangreifbar, unnahbar und unerreichbar machen. Die uns das Gefühl geben, dass sie deswegen besser sind als wir.

 

 

Mache dich zur Festung der Unerreichbarkeit

 

Früher wurden Burgen aus einem ganz einfachen und doch effektiven Grund auf Berge gebaut: sie sind für Angreifer schwerer zu erreichen. Wer zu der Burg will muss erstmal den Berg erklimmen, also einen Grund haben, wie zum Beispiel den König anzugreifen. An der Burg angekommen steht dort aber nicht erst der König, sondern in der Regel eine Mauer. Und hinter der Mauer? Eine weitere Mauer. Und Plötzlich erscheint der König auch unerreichbar, ähnlich wie reiche Menschen, sodass man sich einen Angriff doch zwei mal überlegt.

 

Deine eigene Burg – dein Königreich

Natürlich sollst du nicht eine Burg bauen und in dieser wohnen – außer natürlich du möchtest das. Es geht darum, dass du dich auf deiner finanziellen Reise fragen solltest – wie angreifbar bist du?

Egal ob Gut- oder Bösartig, wie sehr hast du dein Königreich – also dich und deine Finanzen – gegen Angriffe von außen geschützt? Hast du vielleicht einen riesigen, 10 Meter tiefen Burggraben ausgehoben, aber vergessen, Wasser einzulassen? Wenn Dir das Thema immer noch zu metaphorisch ist – hier der Turn zur realen Umsetzung:

 

Finanzielle Freiheit beginnt mit monatlichen Sparraten. Vielleicht irgendwann mit ersten Aktien. Dann mit Immobilien. Vielleicht auch eine eigene Firma.

Finanzielle Freiheit hört dabei aber nicht auf! Sagen wir, du startest bei 0 und fängst nach deiner Ausbildung / Studium mit 200 € Monatlich an zu sparen. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt hast du nach einem Jahr deine ersten 2.400 € gespart. Vor Lauter Freude rammst du beim Ausparken einen Fahrradfahrer. Ups. Dieser stürzt. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Alleine die Anwaltskosten belaufen sich auf 5.000€ – der Schadensersatz auf ca. 15.000€. Dein Königreich ist gefallen. Schach Matt.

 

Kein Königreich über Nacht kein Königreich wurde über Nacht errichtet. Kein König der Herrscher und Leiter in wenigen Stunden. Ähnlich ist es auch, wenn du anfängst dein (finanzielles) Königreich zu errichten: Vergiss nicht den Schutz vor Angriffen! Natürlich brauchst du nicht von Anfang an alles – den Schutz kostet natürlich auch Geld. Aber du solltest deine Stadtmauern ähnlich wachsen lassen wie dein Vermögen.

Was ist dir wichtiger? 100.000 € zu haben oder 85.000 € zu haben und die Gewissheit, dass dir oder deinem Vermögen nichts und niemand auf der Welt etwas anhaben kann?

 

Nun geht’s los

 

Als „kleiner König“ auf dem Weg zur finanziellen Freiheit gibt es einige Tipps & Tricks wie du dein finanzielles Vermögen schützen kannst. Dabei wollen wir Dir folgend die einzelnen Schritte vorstellen, die wir persönlich empfehlen würden. Natürlich gibt es hier und da Diskussionsbedarf und jeder hat eigene Ansichten. Aber wir vertreten Folgende Ansicht: Schutz kostet Geld. Das Geld fällt mir dann zwar monetär auf dem Konto – gibt mir aber deutlich mehr moralisch oder psychologischen Mehrwehrt. Aus Sicht unser finanziell definierten Freiheit ist das mehr wert.

 

  • Suche dir eine passende Steuerberaterin für alle deine steuerlichen Anliegen: Das schöne an Steuerberatern ist, dass sie nach Aufwand bezahlt werden. Deshalb habe ich schon seit meiner Ausbildung eine Steuerberaterin, die mir meine Steuererklärung macht. Ich habe in der Ausbildung 70€ rückerstattet bekommen – abzüglich 50 € für Kosten der Steuerberaterin.
  • Suche dir einen Versicherungsvertreter und erzähle ihm mehr als deinem Arzt: Dein Versicherungsvertreter sollte mehr über dich wissen als dein eigener Arzt! Ernsthaft. Nur so kann er das für dich passende Angebot raussuchen und Dir zusammenstellen. Meine ersten Versicherungen, die mich auch schmerzlich Geld kosteten waren eine Berufsunfähigkeits-, eine Haftpflicht und eine Hausratversicherung.
  • Suche dir einen Finanzberater, am besten ohne Bank: Das ist wohl am schwierigsten zu finden. Aber halte Ausschau nach einem Finanzberater. Am Anfang kannst du auch deinen Versicherungsvertreter heranziehen. Dieser sollte dich zu allen Finanzangelegenheiten beraten und dir die besten Angebote raussuchen können. Egal ob es am Anfang nur um die Frage nach dem Geldkonto geht oder später über einen 7 stelligen Immobilienkredit!
  • Suche dir einen Anwalt oder einen Pool aus Anwälten, die du im Zweifel immer (über dein Versicherungsschutz, den du von deinem Versicherungsvertreter bekommen hast) sprechen kannst.

 

 

Aber das kostet doch Geld und mindert meine Rendite!

Nun lass uns mal rechnen. Rechnen wir einfach und vernachlässigen Rendite und Zinsen. Du sparst 10 Jahre lang monatlich 1,250 €. Nun hast du 150.000 €. Jetzt nimmst du für den Hebeleffekt noch einen Kredit von 250.000 Euro auf und kaufst dir ein schönes Haus für 400.000€, das abzüglich der Kosten für den Kredit noch eine schöne Rendite von 6,5 % abwirft. Mensch, super! Alles richtig gemacht! Du bist schlauer als der Markt, 90% der Bevölkerung und deine finanzielle Freiheit sieht gut aus. Das Telefon klingelt. Ofen vergessen auszumachen. Haus abgebrannt. Haus weg. Geld weg. Schulden von 200.000 €. Ups.

Schutzmauern sind Teil deiner Rendite Gehe immer von dem Schlimmsten aus und Lerne die kosten für deine Berater als Rendite zu betrachten. Durch den Verlust den sie dir ersparen, wenn du sie brauchst.

Darum brauchst du Schutzmauern

Warum du Dir also die obigen Berater suchen solltest findest du nochmal hier:

 

  • Zeit. Nehmen wir als einfachstes Beispiel die Steuererklärung. Na klar, du kannst deine Steuererklärung auch selber machen. Aber das benötigt viel Zeit sich einzulesen und alles richtig auszufüllen oder bei Rückfragen mit dem Finanzamt zu sprechen. Du arbeitest also für dein Geld. Und in unserer finanziellen Freiheit wollen wir andere für unser Geld arbeiten lassen. Outsource also deine Arbeit an deine Berater
  • Haftung. Bleiben wir bei der Steuererklärung. Ein Arbeitskollege von mir hat seine Steuererklärung, um Geld zu sparen, immer schön selber gemacht. Allerdings mit einem Fehler (Angestellt + Selbstständig). Das Ende vom Lied: Nachzahlung von 18.000 €. Berater übernehmen auch immer eine gewisse Haftung für ihr handeln und spart dir so viel Zeit, Nerven und Geld
  • Tricks. Wechseln wir das Thema. Jeder sollte eine Berufsunfähigkeit haben. Und jeder kann sich so etwas auch googlen und selber abschließen. Aber wusstest du, dass deine BU auch steuerlich absetzbar ist, aber nur, wenn du sie an eine Basisrente koppelst und diese genauso viel kostet wie eine BU. Wusstest du nicht? Woher auch. Berater greifen auf tausende Stunden von Erfahrung und Wissen zurück, dass du dir nie mal aneigenen kannst.
  • Erfahrung. Jeder deiner Berater macht nichts anderes. Und zwar tausende Male. Und ein Versicherungsvertreter macht das sogar „kostenlos“ (er verdient natürlich indirekt über die Provision die dir auferlegt wird). Je nach Branche oder Gebiet zahlst du Beratern 1.200 € an Tagessätzen. Warum also nicht auch Beraterexpertise für Umme nehmen?

 

Hier noch ein praktischer Tipp aus der Erfahrung

  • Erlaube es allen deinen Beratern miteinander zu kommunizieren und stelle die Kontaktdaten vor. Wenn es so beispielsweise steuerliche Rückfragen gibt können die Kollegen auch direkt miteinander kommunizieren und müssen das nicht mühselig über dich machen.
  • Halte die Kommunikation einfach und Orts-unabhängig, pflege aber einen persönlichen Kontakt. Egal was ich habe, ich schreibe meinen Beratern eine Email und erhalte am selben Tag eine Antwort, mindestens mit einem Telefontermin. Alle Verträge bekomme ich Digital per PDF oder in einem Online Portal. Trotzdem solltest du dich regelmäßig mit deinen Beratern treffen, da auf einer persönlichen Ebene immer offener kommuniziert werden kann als schriftlich.

 

 

Zusammenfassung:

 

Es geht darum, dass du dich auf deiner finanziellen Reise fragen solltest – wie angreifbar bist du? Egal ob Gut- oder Bösartig, wie sehr hast du dein Königreich – also dich und deine Finanzen – gegen Angriffe von außen geschützt?

Was ist dir wichtiger? 100.000 € zu haben oder 85.000 € zu haben und die Gewissheit, dass dir oder deinem Vermögen nichts und niemand auf der Welt etwas anhaben kann.

Berater übernehmen auch immer eine gewisse Haftung für ihr handeln und spart dir so viel Zeit, Nerven und Geld Tricks.

 

 

H2Prince

H2Prince

Autor und Gründer bei Investierte-Freiheit.de
Mein Name ist H2Prince und ich bin Gründer und Autor auf investierte Freiheit. Ich interessiere mich seit 2013 für Finanzen und habe ambitionierte Ziele was meine finanzielle Freiheit angeht. Dabei sollte der Spaß, die Ernsthaftigkeit und das eigentliche Leben aber nicht zu kurz kommen. Ich bin sarkastisch, ironisch, aber immer auch ganz nett.

Hauptberuflich arbeite ich als Account Manager in der D-A-CH Region, treibe Sport und bin alleinerziehender Vater.
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